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Was gibt es Neues im CSR-Reporting? Wie wirken sich Me­ga­trends der Nach­hal­tig­keit auf Umwelt, Mensch und Wirt­schaft aus? Wie stellen sich die Un­ter­neh­men in Deutsch­land auf die Di­gi­ta­li­sie­rung ein? Diesen und andere Fragen wollen wir in unserem Themen-Umfeld für Sie nachgehen. Unsere Experten bringen Sie auf den neuesten Stand.

Nach­hal­ti­ge Wirt­schaft birgt 12-Billionen-Dollar-Chancen

Mit ihren 17 Zielen für eine nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (Sustainable De­ve­lop­ment Goals, SDGs) ver­pflich­ten sich die Mit­glieds­staa­ten der Vereinten Nationen zu einer besseren Zukunft für alle Menschen dieser Erde. Ohne die Mitarbeit aller Akteure – von der Politik über die Un­ter­neh­men bis zum Ver­brau­cher – sind diese ehr­gei­zi­gen Ziele nicht um­zu­set­zen. Während bereits eine wachsende Zahl an Un­ter­neh­men beginnt, die an­spruchs­vol­len sozialen und öko­lo­gi­schen Vorgaben in ihre Strategie zu übernehmen, zögern andere noch. Sie befürchten, die SDGs könnten sich negativ auf ihren Un­ter­neh­mens­er­folg auswirken.

Im Januar 2018 veröffent­lich­te die Kom­mis­si­on für Wirt­schaft und nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ihren Bericht „Better Business, Better World“. Nach einem Jahr in­ten­si­ver Analyse durch mehr als 35 globale Wirt­schaftsführer und Vertreter der Zi­vil­ge­sell­schaft fällt das Urteil eindeutig aus. Markt­chan­cen in Höhe von 12 Billionen US-Dollar tun sich auf, wenn die globale Wirt­schaft die SDGs in den vier un­ter­such­ten Wirt­schafts­sek­to­ren umsetzt; dazu zählen Nahrung und Land­wirt­schaft, Städte, Energie und Ma­te­ria­li­en sowie Ge­sund­heit und Wohl­be­fin­den. Sie repräsentieren rund 60 Prozent der Re­al­wirt­schaft und sind ent­schei­dend, um die SDG zu erreichen.

Berück­sich­tigt man außerdem eine höhere Arbeits- und Res­sour­cen­pro­duk­ti­vität, dann könnten die Markt­chan­cen durchaus größer sein. Bis 2030 könnten weltweit knapp 400 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt stellen sich durch die SDGs also positive Effekte ein – für die Umwelt, die Menschen und – nicht zuletzt – für die Welt­wirt­schaft.

Grundsätze, die Green Brands be­her­zi­gen sollten

Schon jetzt spüren ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Un­ter­neh­men den Rückenwind nach­hal­ti­ger Ent­wick­lung: Es eröffnen sich neue Möglich­kei­ten, es lassen sich große Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne heim­brin­gen und In­no­va­tio­nen vor­an­trei­ben. Vor allem aber stärkt ernst gemeintes nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten die Re­pu­ta­ti­on. Wer glaubhaft als Green Company oder Green Brand auf dem Markt agiert, bindet Mit­ar­bei­ter, Ver­brau­cher, Business-Kunden und In­ves­to­ren. Und er sichert sich lang­fris­tig seine wirt­schaft­li­chen Chancen. First Mover werden dabei die größten Chancen für sich

Weiterführende Informationen:
http://report.businesscommission.org/
http://businesscommission.org/
http://www.un.org/sustainabledevelopment/

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